
Schlaf und Appetit: der unterschätzte Zusammenhang
Warum kurze Nächte den Heisshunger fördern und was guter Schlaf mit Ernährung zu tun hat.
Mehr als nur Müdigkeit
Nach einer kurzen Nacht fühlen sich viele nicht nur müde, sondern auch hungriger. Besonders auf Süsses und Fettiges ist die Lust oft grösser.
Warum das so ist
Schlafmangel beeinflusst Hormone, die Hunger und Sättigung steuern. Dazu kommt: Wer müde ist, sucht schnelle Energie und hat weniger Geduld für gute Entscheidungen.
Was helfen kann
- Regelmässige Zeiten: möglichst ähnliche Zeiten zum Schlafen und Aufstehen
- Kein schweres Essen spät: eine grosse Mahlzeit kurz vor dem Schlafen stört oft
- Koffein im Blick: der letzte Kaffee eher am frühen Nachmittag
- Bildschirme reduzieren: die letzte halbe Stunde ohne Handy
Ernährung beginnt manchmal im Schlafzimmer
Wer seine Essgewohnheiten ändern will, sollte auch den Schlaf anschauen. Manchmal ist eine frühere Bettzeit wirksamer als jeder Ernährungsplan.
Mein Tipp
Geh eine Woche lang jeden Abend 20 Minuten früher ins Bett und achte darauf, wie sich dein Appetit am nächsten Tag verändert.


