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Emotionales Essen erkennen und verstehen
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Emotionales Essen erkennen und verstehen

Essen aus Stress, Langeweile oder Frust ist menschlich. Wie du den Unterschied zu echtem Hunger bemerkst und was helfen kann.

Hunger oder etwas anderes?

Körperlicher Hunger kommt langsam, lässt sich mit vielem stillen und hört auf, wenn du satt bist. Emotionaler Hunger kommt plötzlich, will etwas Bestimmtes und hält oft auch nach dem Essen an.

Typische Auslöser

  • Stress bei der Arbeit oder zu Hause
  • Langeweile am Abend vor dem Fernseher
  • Müdigkeit nach einem langen Tag
  • Belohnung nach einer anstrengenden Situation

Was helfen kann

  1. Kurz innehalten: Bevor du isst, frag dich: Habe ich Hunger oder brauche ich gerade etwas anderes?
  2. Eine Alternative bereithalten: ein kurzer Spaziergang, ein Anruf, eine Tasse Tee.
  3. Ohne Schuld essen: Wenn du dich fürs Essen entscheidest, dann bewusst und ohne Vorwürfe.

Wichtig zu wissen

Gelegentliches emotionales Essen ist normal. Wenn Essen aber regelmässig ausser Kontrolle gerät oder stark belastet, gehört das in die Hände einer Fachperson. Das spreche ich im Erstgespräch offen an.

Mein Tipp

Führe eine Woche lang ein kurzes Notizbuch: Was hast du gegessen und wie ging es dir davor? Muster werden schnell sichtbar.

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